Film „The Promise – Die Erinnerung bleibt“

Konstantinopel 1914, kurz vor Ausbruch des Ersten Weltkrieges: Die einst so lebendige und multikulturelle Hauptstadt des Osmanischen Reiches droht im Chaos zu versinken – und mit ihr der begabte Medizinstudent Michael (Oscar Isaac). Als die attraktive Künstlerin Ana (Charlotte Le Bon) an der Seite ihres Geliebten, dem amerikanischen Fotojournalisten Chris Myers (Christian Bale), aus Paris eintrifft, verliebt er sich Hals über Kopf in sie. Verbunden durch ihre gemeinsamen armenischen Wurzeln entfacht zwischen Ana und Michael eine unbeschreibliche Anziehungskraft, der Beginn einer leidenschaftlichen Liebe. Doch schnell werden sie von der harten Realität des eskalierenden Krieges eingeholt und müssen aufgrund eines drohenden Genozids auf der Flucht bald nicht nur füreinander, sondern auch ums nackte Überleben kämpfen.

„Am wichtigsten aber ist mir die Hoffnung, dass THE PROMISE das Publikum über ein Ereignis informiert, das es verdient, anerkannt, erinnert und geehrt zu werden.“ Regisseur Terry George

THE PROMISE feierte seine Weltpremiere auf dem Toronto International Film Festival 2016.

Start am 17. August bundesweit in den deutschen Kinos.

Facebook: facebook.com/ThePromise.derFilm
Filmwebseite: www.ThePromise-Film.de

Berlin – Gesprächsabend mit Arthur Abraham

Montag, 3. Juli 2017 | 18.00 Uhr
Anna-Seghers-Bibliothek im Linden-Center
Prerower Platz 2, 13051 Berlin

Gesprächsabend zu sportpolitischen Themen
Mit Dr. Martin Pätzold MdB und Arthur Abraham

Er hat sich im wahrsten Sinne des Wortes durchgeboxt. Spätestens seit seinem legendären Boxkampf im September 2006 gegen Edison Miranda ist Arthur Abraham in aller Munde. Der Berliner Boxheld mit armenischen Wurzeln verteidigte damals seinen wenige Monate zuvor erstmals errungenen Weltmeistertitel in Wetzlar. Dabei musste er acht Runden lang schwer gezeichnet und mit doppelt gebrochenem Unterkiefer überstehen und gewinnen, damit er seinen IBF-Weltmeistergürtel im Mittelgewicht verteidigen konnte. Der bis dahin als Profi ungeschlagene „King Arthur“, wie sein Kampfname lautet, hielt der Belastungsprobe stand und konnte bis März 2010 seine beeindruckende Siegesserie mit Trainer-Urgestein Ulli Wegner fortsetzen. Folgerichtig zum Berliner Sportler des Jahres 2007, 2008 und 2009 gewählt, musste er aber auch seit dem Frühjahr 2010 erstmals die Erfahrung von einigen Niederlagen machen. Doch ausgerechnet in seiner Wahlheimat Berlin kehrte er zwei Jahre später im Sommer 2012 nun im Supermittelgewicht als Champion gegen Robert Stieglitz eindrucksvoll zurück und verteidigte den WBO-Weltmeistergürtel mit kurzer Unterbrechung bis April 2016. Mittlerweile trainiert er wieder intensiv und ist nach einem erfolgreichen Aufbaukampf auf dem Weg zu einem dritten erfolgreichen Comeback. Arthur Abraham ist nicht nur eine Ikone des Berliner Boxsports, sondern gilt auch als leuchtendes Beispiel für Kampfgeist, Durchhaltevermögen und Glaube an die eigenen Stärken. Moderator Dr. Martin Pätzold möchte in der Anna-Seghers-Bibliothek im Linder-Center mit dem Box-Champion über die tatsächlich wichtigen Entscheidungen in seiner Karriere sprechen, wie er mit Erfolg und Misserfolg umgegangen ist und welche Kraft ihn antreibt, es im Alter von 37 Jahren im Boxring noch einmal mal wissen zu wollen. Dabei werden unter anderem auch die besonderen Schnittstellen zwischen Sport und Politik zur Sprache kommen, gerade wenn es um die Frage geht, wie man in der Öffentlichkeit mit Erfolg und Niederlage sowie Comeback oder Neuorientierung umgeht.

Wir bitten um Anmeldung zu dieser Veranstaltung. Anmelden können Sie sich direkt hier .

Die Veranstaltung wird fotografisch begleitet. Die Teilnehmenden erklären mit der Anmeldung ihr Einverständnis, dass die Konrad-Adenauer-Stiftung e. V. das vor, während oder nach der Veranstaltung entstandene Fotomaterial für Zwecke der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit nutzt.

Quellen:
 http://www.kas.de/berlin/de/events/73247/
 http://www.martinpaetzold.de/
 https://www.facebook.com/events/483015068713976
 https://www.facebook.com/martinpaetzold.cdu/posts/830559547107964

Potsdam – Musikalisch-literarischer Abend

Donnerstag, 8. Juni 2017 | 19.30 Uhr
Pfingstkirche
Große Weinmeisterstraße 49, 14469 Potsdam

Phönizische Überlebende – Armenien in Musik, Poesie und Bild
Musikalische Lesung und Fotoausstellung

Die Lesung besteht aus drei Teilen, die sich abwechseln und mischen:

  • Auszüge aus »Die Reise nach Armenien« von Ossip Mandelstam. Notizen, Reiseimpressionen und Gedichte über ein steinig-herbes Land.
  • Altarmenische Dichtung der Aschugen (armenische Troubadoure) und frühe christliche Mystiker.
  • Zeitgenössische Lyrik von Dichterinnen und Dichtern, die zwischen 1945 und 1960 geboren sind.

Durch die Art der Mischung alter und neuer Texte mit der Musik des Duduk werden Armenien in seiner Lebendigkeit spürbar und seine ästhetische Kraft vorstellbar. Die Ausstellung von Fotos von Hanne Seitz, Christine Vogt und Michael Hanemann zeigt eine persönliche Sicht auf Armenien.

Der Abend soll dazu anregen, das kleine Land mit seiner großen und schweren Geschichte nicht ausschließlich mit dem Völkermord in Verbindung zu bringen, sondern es auch in seiner kulturellen Vielfalt und architektonischen Besonderheit zu erkennen.

Quelle: Flyer

Potsdam – Literarischer Abend

Donnerstag, 25. Mai 2017 | 19.00 Uhr
Lepsiushaus Potsdam
Große Weinmeisterstraße 45, 14469 Potsdam

Armeniens Herz. Gedichte … und sonst nichts  – Lesung

Von Armenien hat man in den Nachrichten immer wieder gehört – meist in Verbindung mit Wörtern wie »Genozid« und »Völkermord«. Doch wofür steht dieses kleine Land mit der großen Tradition? Wie leben, leiden und lieben die Menschen in Armenien? Die Lyrik-Anthologie »Armeniens Herz, Gedichte … und sonst nichts« gibt Antworten: Fünfundzwanzig zeitgenössische armenische Poeten zeichnen die Gefühle eines Landes, das sich zwischen Tradition und Moderne hinter dem Berg Ararat erhebt.

Die Texte wurden von Agapi Mkrtchian und Helmuth R. Malonek erstmals übersetzt und herausgegeben. Sie werden an dem Abend in Armenisch und Deutsch von Stapan Gantralyan und Agapi Mkrtchian vorgetragen.

Quelle: Flyer

ARI – 102. Gedenktag des Völkermords

Anlässlich des 102. Gedenktages des Genozids an den Armeniern fanden wieder einige Veranstaltungen in unterschiedlichen Städten Deutschlands statt.
Ein großer Dank geht dabei an Minu Nikpay, welche es Jugendlichen ermöglicht hat, in Köln aktiv die Gedenkveranstaltung mitzugestalten. Auch zwei Mitglieder aus dem ARI-Vorstand waren vor Ort und haben beim Programm mit ihren Reden mitgewirkt.

Taline Akkaya und Joel Derderyan

Bielefeld – Völkermord Gedenken 2017

Mittwoch, 24. – 27. April 2017
Fachhochschule Bielefeld
Interaktion 1, 33619 Bielefeld

  • 24. und 25. April: Universität Bielefeld
    • ab 09.00 Uhr Ausstellung in der Universitätshalle
  • 26. April: FH Bielefeld
    • ab 09.00 Uhr Ausstellung in der Magistrale
    • 18.00 Uhr: Hörsaal B3 – Der Vortrag “Der 1. Weltkrieg und der Genozid an den Armeniern” von Prof. Dr. Volker Kruse – Fakultät für Soziologie an der Uni Bielefeld
  • 27. April: FH Bielefeld
    • ab 09.00 Uhr Ausstellung in der Magistrale

“In den Geschichtsbüchern in der Türkei findet keine kritische Auseinandersetzung mit der Vergangenheit statt. […] Es gibt keine Erfahrung, keine Tradition in Aufarbeitung von Schuld. [Türken] sollten versuchen, sich eine eigene Meinung zu bilden und nicht das als Realität anzunehmen, was die türkische Regierung sagt.” – Kazım Erdoğan (Psychologe und einer der führenden Integrationsexperten in Deutschland)

Veranstalter: Armenische Hochschulgruppe (ASG), AStA Uni Bielefeld, AStA FH Bielefeld

https://www.facebook.com/events/1811281745865354/

Duisburg – Vortrag: Genozid an den Armeniern

Dienstag, 25. April 2017 | 18:30 – 21:00 Uhr
Universität Duisburg-Essen
Campus Duisburg, Raum MC 122
Lotharstr. 1, 47057 Duisburg

Dem ersten Völkermord des 20. Jahrhunderts in Europa sind 1,5 Millionen Armenier*innen in der osmanischen Türkei zum Opfer gefallen. Hinter dem von den osmanischen Machthabern als „Umsiedlung” getarnten Vorhaben verbarg sich die systematische und planmäßige Vernichtung des jahrtausendealten Armenischen Volkes. Die Leugnung ist dabei nicht auf die Türkei beschränkt, sondern wird auch in Deutschland betrieben. Bislang hatte Deutschland offiziell zum Völkermord geschwiegen. Anlässlich des 100. Jahrestags hat der Bundespräsident dieses Schweigen gebrochen. Der Bundestag hat in einer Resolution im letzten Jahr endlich den Genozid anerkannt. Die Bundesregierung schweigt allerdings weiterhin aus politischem Kalkül, um die Türkei nicht zu verärgern.In seinem Vortrag wird der Referent, Ilias Uyar, auf die Auswirkungen der Leugnung des Genozides bis in die Gegenwart eingehen, den langen Weg bis zur Anerkennung in Deutschland darstellen und auf die Verhinderungsversuche der großen türkischen Migrantenverbände eingehen.

Der Referent: Ilias Kevork Uyar ist Rechtsanwalt und aktives Mitglied der zivilgesellschaftlichen Initiative Anerkennung Jetzt. Regelmäßig veröffentlicht er Arbeiten zu den Themen Genozid an den Armeniern und Menschenrechte. Aktuell engagiert er sich auch im Rahmen der Kampagne FreeDeniz für die Pressefreiheit in der Türkei.

Der Vortrag steht auch vor dem Hintergrund, dass wir am 26.04.2016 mit Schrecken erleben mussten, wie mit Herrn Söylemezoglu ein Leugner des Genozids an den Armenier*innen auf Einladung des Verein türkischer Studenten an der Universität Duisburg-Essen referieren durfte.

Bewusst vage äußerte Söylemezoglu im Rahmen seines Vortrages, “man könne unterschiedlicher Meinung über die Ereignisse im Jahr 1915 sein”. Es geht allerdings nicht um Meinungen, die gleichberechtigt nebeneinander existieren können, sondern um die Frage der Anerkennung des Genozids als solchem.

https://www.facebook.com/events/1676432962662192/

Berlin – Genozid als Thema des schulischen Unterrichts

Donnerstag, 27. April 2017 | 19:30 Uhr
Landesvertretung Sachsen-Anhalt
Luisenstraße 18, 10117 Berlin

Am Donnerstag, dem 27. April 2017, 19:30 Uhr, geht die Berliner Vortragsreihe der Deutsch-Armenischen Gesellschaft mit einem Vortrag von Stephan Dorgerloh, Minister a.D., weiter.

Sein Thema wird sein „Genozid als Thema des schulischen Unterrichts. Sachsen-Anhalts Ansatz bei einem schwierigen Thema„. Alle weiteren Details entnehmen Sie bitte dem Programm.

http://www.deutscharmenischegesellschaft.de/

ARI aktiv in Armenien

Wie wir alle wissen ist Armenien ein Land, dass auf aktive Unterstützung angewiesen ist, um sich weiterzuentwickeln. Umso mehr freut es ARI – Jugendverband der Armenier in Deutschland zu sehen, wie junge Armenier in Yerevan ihre Freizeit für Wohltätigkeitszwecke aufbringen. Ungefähr einmal monatlich organisieren Jugendliche, unter der Leitung des Journalisten und Fotografen Kapriel Panossian, eine Essensverteilung in Sis (Dorf unweit von Yerevan). Lebensmittel wie Kartoffeln werden mittels Spenden gekauft, verpackt und an Bedürftige verteilt. Eine einfache Idee, die für viele eine große Hilfe ist.
Letzte Woche waren Mitglieder von ARI dabei gewesen und konnten die Aktion selber begleiten und unterstützen. Bravo und einen großen Dank an die freiwilligen Helfer in Yerevan!

ARI bei Birthright Armenia

Birthright Armenia – eine Organisation, die unglaublich gute Arbeit leistet, um junge Armenier aus der ganzen Welt nach Armenien zu bringen und ihnen helfen, dort Praktika/Freiwilligendienste oder andere Projekte zu starten.
Vor etwa einer Woche fand in Yerevan ein Projekttag statt, wo Mittel und Wege ausgearbeitet wurden, um mehr Leute darauf aufmerksam zu machen. Mitglieder von ARI waren dieses Mal dabei und es war uns eine Freude, dieses Projekt zu unterstützen und die Organisatoren und aktuellen Birthrightees persönlich kennenzulernen (siehe Fotos).

Mehr Infos zu Birthright Armenia unter folgendem Link: https://www.birthrightarmenia.org/en/