Potsdam – Literarischer Abend

Donnerstag, 25. Mai 2017 | 19.00 Uhr
Lepsiushaus Potsdam
Große Weinmeisterstraße 45, 14469 Potsdam

Armeniens Herz. Gedichte … und sonst nichts  – Lesung

Von Armenien hat man in den Nachrichten immer wieder gehört – meist in Verbindung mit Wörtern wie »Genozid« und »Völkermord«. Doch wofür steht dieses kleine Land mit der großen Tradition? Wie leben, leiden und lieben die Menschen in Armenien? Die Lyrik-Anthologie »Armeniens Herz, Gedichte … und sonst nichts« gibt Antworten: Fünfundzwanzig zeitgenössische armenische Poeten zeichnen die Gefühle eines Landes, das sich zwischen Tradition und Moderne hinter dem Berg Ararat erhebt.

Die Texte wurden von Agapi Mkrtchian und Helmuth R. Malonek erstmals übersetzt und herausgegeben. Sie werden an dem Abend in Armenisch und Deutsch von Stapan Gantralyan und Agapi Mkrtchian vorgetragen.

Quelle: Flyer

ARI – 102. Gedenktag des Völkermords

Anlässlich des 102. Gedenktages des Genozids an den Armeniern fanden wieder einige Veranstaltungen in unterschiedlichen Städten Deutschlands statt.
Ein großer Dank geht dabei an Minu Nikpay, welche es Jugendlichen ermöglicht hat, in Köln aktiv die Gedenkveranstaltung mitzugestalten. Auch zwei Mitglieder aus dem ARI-Vorstand waren vor Ort und haben beim Programm mit ihren Reden mitgewirkt.

Taline Akkaya und Joel Derderyan

Bielefeld – Völkermord Gedenken 2017

Mittwoch, 24. – 27. April 2017
Fachhochschule Bielefeld
Interaktion 1, 33619 Bielefeld

  • 24. und 25. April: Universität Bielefeld
    • ab 09.00 Uhr Ausstellung in der Universitätshalle
  • 26. April: FH Bielefeld
    • ab 09.00 Uhr Ausstellung in der Magistrale
    • 18.00 Uhr: Hörsaal B3 – Der Vortrag “Der 1. Weltkrieg und der Genozid an den Armeniern” von Prof. Dr. Volker Kruse – Fakultät für Soziologie an der Uni Bielefeld
  • 27. April: FH Bielefeld
    • ab 09.00 Uhr Ausstellung in der Magistrale

“In den Geschichtsbüchern in der Türkei findet keine kritische Auseinandersetzung mit der Vergangenheit statt. […] Es gibt keine Erfahrung, keine Tradition in Aufarbeitung von Schuld. [Türken] sollten versuchen, sich eine eigene Meinung zu bilden und nicht das als Realität anzunehmen, was die türkische Regierung sagt.” – Kazım Erdoğan (Psychologe und einer der führenden Integrationsexperten in Deutschland)

Veranstalter: Armenische Hochschulgruppe (ASG), AStA Uni Bielefeld, AStA FH Bielefeld

https://www.facebook.com/events/1811281745865354/

Duisburg – Vortrag: Genozid an den Armeniern

Dienstag, 25. April 2017 | 18:30 – 21:00 Uhr
Universität Duisburg-Essen
Campus Duisburg, Raum MC 122
Lotharstr. 1, 47057 Duisburg

Dem ersten Völkermord des 20. Jahrhunderts in Europa sind 1,5 Millionen Armenier*innen in der osmanischen Türkei zum Opfer gefallen. Hinter dem von den osmanischen Machthabern als „Umsiedlung” getarnten Vorhaben verbarg sich die systematische und planmäßige Vernichtung des jahrtausendealten Armenischen Volkes. Die Leugnung ist dabei nicht auf die Türkei beschränkt, sondern wird auch in Deutschland betrieben. Bislang hatte Deutschland offiziell zum Völkermord geschwiegen. Anlässlich des 100. Jahrestags hat der Bundespräsident dieses Schweigen gebrochen. Der Bundestag hat in einer Resolution im letzten Jahr endlich den Genozid anerkannt. Die Bundesregierung schweigt allerdings weiterhin aus politischem Kalkül, um die Türkei nicht zu verärgern.In seinem Vortrag wird der Referent, Ilias Uyar, auf die Auswirkungen der Leugnung des Genozides bis in die Gegenwart eingehen, den langen Weg bis zur Anerkennung in Deutschland darstellen und auf die Verhinderungsversuche der großen türkischen Migrantenverbände eingehen.

Der Referent: Ilias Kevork Uyar ist Rechtsanwalt und aktives Mitglied der zivilgesellschaftlichen Initiative Anerkennung Jetzt. Regelmäßig veröffentlicht er Arbeiten zu den Themen Genozid an den Armeniern und Menschenrechte. Aktuell engagiert er sich auch im Rahmen der Kampagne FreeDeniz für die Pressefreiheit in der Türkei.

Der Vortrag steht auch vor dem Hintergrund, dass wir am 26.04.2016 mit Schrecken erleben mussten, wie mit Herrn Söylemezoglu ein Leugner des Genozids an den Armenier*innen auf Einladung des Verein türkischer Studenten an der Universität Duisburg-Essen referieren durfte.

Bewusst vage äußerte Söylemezoglu im Rahmen seines Vortrages, “man könne unterschiedlicher Meinung über die Ereignisse im Jahr 1915 sein”. Es geht allerdings nicht um Meinungen, die gleichberechtigt nebeneinander existieren können, sondern um die Frage der Anerkennung des Genozids als solchem.

https://www.facebook.com/events/1676432962662192/

Berlin – Genozid als Thema des schulischen Unterrichts

Donnerstag, 27. April 2017 | 19:30 Uhr
Landesvertretung Sachsen-Anhalt
Luisenstraße 18, 10117 Berlin

Am Donnerstag, dem 27. April 2017, 19:30 Uhr, geht die Berliner Vortragsreihe der Deutsch-Armenischen Gesellschaft mit einem Vortrag von Stephan Dorgerloh, Minister a.D., weiter.

Sein Thema wird sein „Genozid als Thema des schulischen Unterrichts. Sachsen-Anhalts Ansatz bei einem schwierigen Thema„. Alle weiteren Details entnehmen Sie bitte dem Programm.

http://www.deutscharmenischegesellschaft.de/

ARI aktiv in Armenien

Wie wir alle wissen ist Armenien ein Land, dass auf aktive Unterstützung angewiesen ist, um sich weiterzuentwickeln. Umso mehr freut es ARI – Jugendverband der Armenier in Deutschland zu sehen, wie junge Armenier in Yerevan ihre Freizeit für Wohltätigkeitszwecke aufbringen. Ungefähr einmal monatlich organisieren Jugendliche, unter der Leitung des Journalisten und Fotografen Kapriel Panossian, eine Essensverteilung in Sis (Dorf unweit von Yerevan). Lebensmittel wie Kartoffeln werden mittels Spenden gekauft, verpackt und an Bedürftige verteilt. Eine einfache Idee, die für viele eine große Hilfe ist.
Letzte Woche waren Mitglieder von ARI dabei gewesen und konnten die Aktion selber begleiten und unterstützen. Bravo und einen großen Dank an die freiwilligen Helfer in Yerevan!

ARI bei Birthright Armenia

Birthright Armenia – eine Organisation, die unglaublich gute Arbeit leistet, um junge Armenier aus der ganzen Welt nach Armenien zu bringen und ihnen helfen, dort Praktika/Freiwilligendienste oder andere Projekte zu starten.
Vor etwa einer Woche fand in Yerevan ein Projekttag statt, wo Mittel und Wege ausgearbeitet wurden, um mehr Leute darauf aufmerksam zu machen. Mitglieder von ARI waren dieses Mal dabei und es war uns eine Freude, dieses Projekt zu unterstützen und die Organisatoren und aktuellen Birthrightees persönlich kennenzulernen (siehe Fotos).

Mehr Infos zu Birthright Armenia unter folgendem Link: https://www.birthrightarmenia.org/en/

Der Armenische Sommer-Jugendtreff 2017

Endlich ist es wieder soweit: der Armenische Sommer-Jugendtreff steht bevor! Dieses Jahr findet der Sommer-Jugendtreff vom 02.06.2017 bis zum 05.06.2017 in Weilburg, nahe Gießen, Koblenz und Frankfurt am Main statt.

Was euch dieses Mal erwartet?

Wie jedes Jahr haben wir für unsere Vorträge engagierte Redner eingeladen. Samstag vormittags wird uns Hayr Serovpe mit seinem Besuch beehren. Wir werden das Vergnügen haben, an einem von ihm geleiteten Gesangsworkshop teilzunehmen. Außerdem wird er uns eine Menge über die unterschiedlichen armenischen Dialekte und dem Grapar (Altarmenisch) erzählen.

Auch bei diesem Jugendtreff wird am Samstagabend wieder gemeinsam gefeiert.

Sonntags folgt ein Vortrag von Azat Ordukhanyan über die Lage und Lebenssituation der Armenier in der Sowjetunion. Als Ausklang des Tages dürfen wir uns wieder einmal – ganz traditionell – die Bäuche mit Xorovatz vollschlagen. Auch für sportliche Aktivitäten ist gesorgt, durch die weite Landschaft im Umkreis der Jugendherberge bieten sich Spiele im Freien an.

Wer darf alles teilnehmen ?

Wir laden herzlich alle Armenier/innen (16-35 Jahre) aus Deutschland und den umliegenden Ländern ein. Nehmt teil an einem unvergesslichen Wochenende, an dem ihr alte Freunde wiedersehen und neue Bekanntschaften schließen könnt.

Weitere Informationen und Anmeldung unter folgendem Link: https://arijt.de/sjt2017

Euer Team ARI – Jugendverband der Armenier in Deutschland

Facebook-Event: https://www.facebook.com/events/197972440690756/

Stuttgart – Völkermord Gedenken 2017

Montag, 24. April 2017 | 19:15 Uhr
Evangelischen Lutherkirche Bad Cannstatt
Martin-Luther-Straße 54, 70372 Stuttgart

Einladung zur zentralen öffentlichen Gedenkveranstaltung in Baden-Württemberg anlässlich des 102. Gedenkjahres des Völkermords an den Armeniern im Osmanischen Reich.

Am 24. April 2017, um 16 Uhr – Kranzniederlegung vor dem armenischen Gedenkkreuzstein im Friedhof Steinhaldenfeld. Anschließend besteht Begegnungsmöglichkeit im Gemeindezentrum der Evang. Lutherkirche Bad Cannstatt.

Veranstalter: Armenische Gemeinde Baden-Württemberg e.V.

Kooperationspartner: Armenischer Kultur- und Sport Verein „Maral“ Esslingen e.V., Deutsch-Armenischer Kulturverein Neckarsulm e.V., Armenischer Kulturverein „Ararat“ e.V., Armenischer Kulturverein Stuttgart e.V.

Gedenkveranstaltung

Bremen – Völkermord Gedenken 2017

Samstag, 22. April 2017 | 18.30 Uhr
Kirchhof Unsere lieben Frauen, Bremen

Die armenische Kirchengemeinde zu Bremen e.V.  lädt herzlich zum Gedenken ein. Thema ist der 102. Jahrestag des Völkermordes an den Armeniern. Mit diesem Gedenkkonzert möchte die Gemeinde nicht nur an die Opfer dieses Verbrechens gegen die Menschlichkeit Erinnern, sondern auch Ungerechtigkeit und Diskriminierung mehr in das Bewusstsein der Gesellschaft rücken.

Das Gedenkkonzert wird am Samstag, den 22. April um 19.00 Uhr im Kirchhof Unsere lieben Frauen, in Bremen stattfinden. Die Eintrittskarten können am Tag des Konzertes ab 18.30 Uhr erworben werden. Der Preis für den Eintritt beträgt 10 €, ermäßigt 6€.

www.armenische-gemeinde.de-bremen.de