Abschlussbericht: Reethinking Cooperation Sharing Phase 1

ARI e.V. ist Teil des quatrinationalen Austauschprojekts Rethinking Cooperating Sharing zwischen Frankreich, Deutschland, der Türkei und Armenien. Dieses Projekt trägt den Titel “Rethinking-Cooperating-Sharing” und ist darauf ausgelegt, die Jugend aus den teilnehmenden Ländern zusammenzubringen für eine gemeinsame und friedliche Zukunft. Aus jedem Land nehmen jeweils acht Teilnehmer*innen und zwei Teamleiter*innen teil. Diese wurden von den folgenden Organisationen rekrutiert:

  • Deutschland: Centre français de Berlin und ARI – Jugendverband der Armenier in Deutschland e.V.
  • Frankreich: Une Terre Culturelle
  • Türkei: AFS
  • Armenien: YIC – Youth Initiative Centre Gyumri

Das Projekt wird vom Deutsch-Französischen Jugendwerk und Erasmus+ finanziert. Es gibt insgesamt vier einwöchige Phasen in jedem Land.

1. Phase Reethinkig Cooperation Sharing:  18. – 25.11.2017 in Marseille

Bei dem ersten Zusammentreffen war das Hauptziel, sich kennenzulernen und an einem gemeinsamen Projekt zu arbeiten. Ziel des gesamten Austauschprojektes ist es, andere Kulturen kennenzulernen, sich auszutauschen und Vorurteile abzubauen.

Um mit den anderen Sprachen vertraut zu werden, gab es jeden Morgen eine Sprachanimation, in der wir einfache Dinge wie zum Beispiel die Zahlen oder die Farben in allen Sprachen spielerisch gelernt haben. Zu Beginn gab es eine Stadt-Rallye, um nicht nur die Teilnehmer*innen, sondern auch die Umgebung kennenzulernen. Dies war für die meisten sehr interessant, da viele Teilnehmer*innen zum ersten Mal in Marseille beziehungsweise in Frankreich waren. Außerdem gab es einen Ausflug auf eine nahe gelegene Insel, die Frioul-Inseln. Die Bootsfahrt und der Besichtigungsrundgang boten eine tolle Möglichkeit, private Gespräche mit den anderen zu führen.

Es wurden Arbeitsgruppen gebildet, in denen die Teilnehmer*innen nach ihren Interessen aufgeteilt wurden. In diesen Gruppen sollte im Laufe der Woche etwas erarbeitet werden, dass dann am letzten Abend vorgeführt werden konnte. So entstand zum Beispiel eine „Tanz- und Musik-Gruppe” oder eine „Social Media-Gruppe”.

Um nicht nur Frankreich zu entdecken, sondern auch einen Eindruck der anderen Kulturen zu bekommen, gab es einen interkulturellen Abend. Dort haben die Teilnehmer*innen aus den einzelnen vier Ländern leckere Spezialitäten mitgebracht, Volkstänze vorgeführt und vieles mehr. Dieser Abend hat allen viel Spaß gemacht, weil alle ganz ausgelassen zusammen gefeiert haben.

Es gab auch Spiele unter dem Motto „Peace Building“. Diese haben zu einer großen Diskussionsrunde darüber angeregt, in der es darum ging, was wir als Jugendliche in unserem Umfeld dafür tun können, um eine friedlichere gemeinsame Zukunft zu gestalten.

Im Laufe der Woche sind wir zu einem engen Team zusammengewachsen, das viel Spaß miteinander hatte, aber auch in der Lage war, sich über ernste Themen zu unterhalten. Da jeder die Möglichkeit haben sollte, sich frei in seiner Muttersprache ausdrücken zu können, wurde der größte Teil in alle Sprachen übersetzt.

Durch den ersten Austausch sind bereits einige Freundschaften entstanden, was die Vorfreude auf die nächsten Phasen natürlich verstärkt.

Der nächste Austausch wird diesen Sommer in Gjumri (Armenien) stattfinden.