Der Armenische Winter Jugendtreff 2017

Der Sommer neigt sich dem Ende zu, schneller als man denkt, nähert sich der Winter – und mit ihm natürlich der alljährliche armenische Winter Jugendtreff! Dieses Mal wird der Winter-Jugendtreff im Süden Deutschlands stattfinden: Die Jugendherberge Freudenstadt freut sich schon darauf, vom 15. bis 18. Dezember 2017 Zeugin von ausgelebter armenischer Kultur und jugendlicher Energie zu werden. Freudenstadt liegt in Baden-Württemberg in der Nähe von Stuttgart und Karlsruhe.

Das Programm verspricht, für jeden Teilnehmer und jeder Teilnehmerin interessant zu werden. Abgesehen von Vorträgen, die für jeden bisher unbekannte Informationen über unsere armenische Kultur bereithalten, werden auch Workshops stattfinden, bei denen jeder aktiv mitmachen kann.
Auf unserer Party am Samstagabend kann man dann ausgelassen zu armenischer, aber auch moderner Musik tanzen. Am Sonntagabend werden sich zur Krönung des Wochenendes die Mägen mit saftigem Xorovac vollgeschlagen.
Das Ziel jedes Jugendtreffs ist es, so viele junge Armenier/innen wie möglich zusammenzubringen damit sie gemeinsam ein unvergessliches Wochenende verbringen und neue Freundschaften geschlossen werden können.

Armenischer Winter Jugendtreff 2017 Freudenstadt

Voraussetzungen für die Teilnahme?
Alle Armenier/innen in Deutschland und in umliegenden Ländern im Alter von 16 bis 35 Jahren können sich anmelden. Jeder, auf dem diese beiden Eigenschaften zutreffen, ist uns willkommen – es gibt keine weiteren Erwartungen!

Dein Interesse wurde geweckt? Sehr gut!
Weitere Informationen, die Anmeldung und das Programm: http://arijt.de/wjt2017/

Dein Team ARI – Jugendverband der Armenier in Deutschland e.V.

Jugendaustausch – Rethinking Cooperating Sharing

Deutsch-französisch-armenisch-türkischer Jugendaustausch
Erste Phase vom 18. bis zum 25. November 2017 in Marseille
Jugendaustausch zweite Phase in Gyumri (Armenien) 2018!

“ARI – Jugendverband der Armenier in Deutschland e.V.” ist Teil einer Kooperation mit dem Verein “Une terre culturelle” und dem “Centre Français de Berlin“, die einen interkulturellen Jugendaustausch zwischen vier Völker auf die Beine stellen. Lies dir folgende Informationen dazu durch und werde teil einer unvergleichlichen Erfahrung:

  • Du bist zwischen 18 und 25 Jahre alt und hast Lust, an einem französisch-deutsch-armenisch-türkischen Projekt teilzunehmen?
  • Du wärst bereit, bei jeder Phase als Teilnehmer*in dabeizusein und eine interkulturelle Erfahrung zu machen ?
  • Du möchtest dazu beitragen, die Toleranz und den Zusammenhalt zwischen der Jugend aus der Türkei, Armenien, Frankreich und Deutschland zu fördern ?

Dann ist dieses Projekt wie für dich gemacht !

Die Idee dieser Jugendbegegnung ist es, sechs Teilnehmer*innen aus jedem der vier Länder zusammenzuführen. Es wird vier einwöchige Phasen in einem der Länder geben (Frankreich, Armenien, Deutschland und Türkei) – eine perfekte Gelegenheit neue Orte zu erkunden.
Anhand dieser Begegnung werden außerdem historische Fakten der gemeinsamen Geschichte der verschiedenen Länder zusammengetragen und darüber hinaus neue Beziehungen und Perspektiven für eine friedliche gemeinsame Zukunft unter den Jugendlichen vermittelt. Es werden Übersetzer vor Ort eingesetzt und alle vier Sprachen vertreten sein im formellen Programm.

Warum so eine Begegnung?

Mittels interkultureller Methoden, Sprachanimationen und Kooperationsübungen, soll ein Raum für einen interkulturellen Dialog und einen Austausch in dem Sinne geschaffen werden, dass das gegenseitige Verständnis, die Toleranz und die Freundschaft gefördert werden.

Die erste Phase findet vom 18. bis zum 25. November 2017 im strahlenden Marseille im Süden Frankreichs statt.

Die Teilnahmegebühr pro einwöchiger Phase beträgt, je nach individueller Situation, 50-100€. Die Fahrtkosten werden zurückerstattet.

Hast du Interesse? Oder weitere Fragen? Dann melde dich einfach bei uns!

Der Flyer zum Projekt

Zur Projektseite

Berlin – Workshop Genozid im Schulunterricht

Freitag, 17. November 2017 | 10.00 – 18.00 Uhr
August Bebel-Institut
Müllerstr. 162, 13353 Berlin

Kick off-Workshop Genozid im Schulunterricht in Deutschland am Beispiel des Osmanischen Genozids

Das 20. Jahrhundert gilt als Jahrhundert der Genozide. Der einzigen völkerrechtlich verbindlichen Definition von Genozid – das Übereinkommen über die Verhütung und Bestrafung des Völkermordes“ der Vereinten Nationen (1948) – liegen paradigmatisch die beiden Genozide des Ersten und Zweiten Weltkriegs zugrunde: der Genozid an über drei Millionen indigenen Christen im osmanisch beherrschten Kleinasien und Mesopotamien sowie der Vernichtung der europäischen Juden. Sie bildeten für den Initiator und Hauptautor der UN-Konvention, Raphael Lemkin, die aktuellen Fallbeispiele; der Genozid an den Armeniern des Osmanischen Reiches bildete für Lemkin ein Beispiel eines „religiösen Genozids“. Benjamin Whitaker, der 1985 im Auftrag des Unterausschusses zur Verhütung von Diskriminierung und zum Schutz von Minderheiten der UN-Menschenrechtskommission eine Studie zur „Verhütung und Bestrafung des Verbrechens des Völkermords“ erstellte, nannte damals als weitere Beispiele für Völkermord „den ukrainischen Pogrom an Juden 1919, die Tutsi-Massaker an Hutus in Burundi 1965 und 1972, die paraguyanischen Massaker der Aché-Indianer vor 1974, die Massaker der Roten Khmer in Kambodscha 1975 bis 1978 sowie die aktuellen iranischen Tötungen der Bahai“. Erste aktuellere Beispiele stellen die genozidalen Tötungen von etwa 100.000 bosnischen und kroatischen Zivilisten durch Serben (1992), die Abschlachtung von etwa 800.000 Tutsi und moderaten Hutu in Rwanda (1994) und die Tötung von 300.000 Darfuris durch Todesschwadrone des sudanischen Präsidenten Omar al-Baschir (2003) dar. Seit 2014 verübt der „Islamische Staat“ im Irak Völkermord an der ethno-religiösen Minderheit der Yazidis (Jasiden).

In der derzeitigen schulischen Unterrichtung in Deutschland wird im Regelfall die Vernichtung der europäischen Juden (Holocaust, Schoah) thematisiert, was zu der Vorstellung führen muss, dass dieser Völkermord ein singuläres Ereignis darstellt. Gleichzeitig gibt es Einzelinitiativen weniger Bundesländer zum Thema Völkermord im 20. Jahrhundert, wie z.B.” in Brandenburg und Sachsen-Anhalt, wo seit 2005 bzw. 2015 Handreichungen für eine optionale Unterrichtung des Genozids an den Armeniern (1915/6) im Einsatz sind. Das Kultusministerium in Niedersachsen hat 2012 eine Tagung zum Thema Völkermord als Unterrichtsthema durchgeführt. Dieser Zustand zeigt den gemeinsamen Bedarf und verlangt nach Änderung im Sinne einer komparativen, auf aussagekräftige bzw. typische Fallbeispiele gestützten Unterrichtung. Der Bezug dieser Beispiele zu Deutschland, seiner Geschichte und seiner zunehmend pluralen Gesellschaft wäre dabei zu berücksichtigen:

Historische Verantwortung: Deutschland war im 20. Jahrhundert in zwei Fällen haupt- bzw. alleinverantwortlich für Genozid: als Kolonialmacht in Namibia (1904-1908) sowie im Zweiten Weltkrieg für die Vernichtung der europäischen Juden. Darüber hinaus war es im Ersten Weltkrieg als wichtigster Militärverbündeter des Osmanischen Reiches umfassend informierter Mitwisser und Nutznießer armenischer Zwangsarbeit. Auch wenn zur genauen Be-stimmung der deutschen Mitverantwortung noch erheblicher Forschungsbedarf besteht, lässt sich die weitgehend duldende Hinnahme der Massentötungen und Deportationen von Armeniern und anderen christlichen Ethnien während des Ersten Weltkriegs zweifelsfrei feststellen. Der Deutsche Bundestag hat sich 2005 in seiner ersten Resolution 2 explizit zur Mitverantwortung Deutschlands an den „Vertreibungen und Massakern“ der osmanischen Armenier „und anderer Christen“ bekannt. In seiner zweiten Resolution vom 2. Juni 2016 stellte der deutsche Gesetzgeber mit Blick auf die bildungspolitischen Implikationen seiner Anerkennung fest: „Heute kommt schulischer, universitärer und politischer Bildung in Deutschland die Aufgabe zu, die Aufarbeitung der Vertreibung und Vernichtung der Armenier als Teil der Aufarbeitung der Geschichte ethnischer Konflikte im 20. Jahrhundert in den Lehrplänen und materialien aufzugreifen und nachfolgenden Generationen zu vermitteln. Dabei kommt insbesondere den Bundesländern eine wichtige Rolle zu.“ 3 Für eine in diesem Sinn komparativ angelegte Schulunterrichtung über Völkermord folgt daraus, dass besonders die Beispiele Namibia, Osmanisches Reich und Schoah Berücksichtigung finden sollten.

Genozid-Unterrichtung in der postmigrantischen Gesellschaft: Zuwanderer bringen ihre eigene Geschichts- und Gewalterfahrungen, Deutungen von Geschichte und Erinnerungskulturen mit. Bleibt im Herkunftsland bzw. in seiner Diaspora Geschichte unaufgearbeitet oder wird, im Fall von Völkermord, historische Verantwortungsübernahme abgelehnt, entstehen daraus konfliktträchtige Geschichtsbilder und sogar unhinterfragte negative Rollenvorbilder. Hier muss der deutsche Schulunterricht in Geschichte, Ethik und Staatsbürgerkunde Orientierungshilfe anbieten.

Es bleibt zu klären, in welcher Weise diese historisch-ethische Orientierung am besten erfolgt. Die vorhandenen Rahmenrichtlinien liefern bereits in einigen Bundesländern Ansätze zur Entwicklung von zielfördernden Modulen für eine komparative Genozidunterrichtung. Der hier konzipierte Workshop wendet sich an EntscheidungsträgerInnen in Bildungsministerien und Schulbehörden, an ErzieherInnen, MultiplikatorInnen und WissenschaftlerInnen in den Bereichen Geschichtswissenschaft, Genozidforschung, Deutsch (Germanistik), Politologie und Soziologie.

Ziele des Workshops:

Vergleichende Genozidbetrachtung unter Einschluss der osmanischen Fallbeispiele (OG) in Rahmenrichtlinien der einzelnen Bundesländer fördern:

  • WissenschaftlerInnen, PädagogInnen, MultiplikatorInnen und EntscheidungsträgerInnen aus den Bereichen Bildungs-, Schul- und Erinnerungspolitik zusammenbringen und vernetzen;
  • Bestandsaufnahme der Potenziale und Herausforderungen des OG im deutschen Schulunterricht;
  • Erfahrungsaustausch über aktuelle Methoden in Deutschland in der formalen und non-formalen Bildung ermöglichen;
  • Präsentation von pädagogischen Beispielen bzw. Good Practice
  • Im Ergebnis der Konferenz Bildung eines föderalen Netzwerks aus Schulverwaltungen, Pädagogen, Landesinstituten und Wissenschaftlern
  • Erarbeitung von Unterrichtsmodulen unter Berücksichtigung der in den Rahmenrichtlinien bereits vorhandenen Ansätze

Teilnahme

Etwa 50 Personen können am Workshop kostenfrei teilnehmen.
Um rechtzeitige Anmeldung wird daher gebeten: info@aga-online.org

ARBEITSGRUPPE ANERKENNUNG - GEGEN GENOZID, FÜR VÖLKERVERSTÄNDIGUNG e.V. (AGA)

Quelle, Programm und weitere Informationen:
http://lernen-aus-der-geschichte.de/Teilnehmen-und-Vernetzen/content/13737
http://www.aga-online.org/event/detail.php?locale=de&eventId=161

ARI-Mitglieder auf Konferenz der armenischen Diözese in Rumänien

Die Armenischen Diözese in Rumänien und ACYO (Armenian Church Youth Organisation) organisierten vom 9.- 14. August eine Konferenz für Jugendliche. Zum Thema „Gottesdienst und Familie“ trafen sich rund 150 Jugendliche und Geistliche der Armenischen Kirche aus Europa, dem Nahen Osten und Afrika in Romänien Suceava.

Joel Derderyan und Anna Ohanoglu von unserem ARI- Vorstand, hatten die Ehre auch als Vetreter der armenischen Diözese aus Deutschland an der Konferenz teilnehmen zu dürfen.

Neben Besichtigungen armenischer Kirchen und Klöster, standen Workshops, Vorträge und Ausflüge auf dem Programm. Der Höhepunkt waren die Feierlichkeiten zum Hochfest Maria Himmelfahrt am 14. August an dem berühmten Armenischen Pilgerort und Kloster Hagigadar.

Durch die Konferenz ergaben sich neuen Bekanntschaften und Eindrücke, sowie die Möglichkeit, mehr über seinen Glauben und seine Kultur zu erfahren. Dank des positiven Feedbacks aller Teilnehmer wird diese Veranstaltung nun jährlich in verschiedenen Ländern stattfinden.

Der ARI-Vorstand ist begeistert und empfiehlt die Teilnahme an der nächstjährigen Konferenz!

Film „The Promise – Die Erinnerung bleibt“

Konstantinopel 1914, kurz vor Ausbruch des Ersten Weltkrieges: Die einst so lebendige und multikulturelle Hauptstadt des Osmanischen Reiches droht im Chaos zu versinken – und mit ihr der begabte Medizinstudent Michael (Oscar Isaac). Als die attraktive Künstlerin Ana (Charlotte Le Bon) an der Seite ihres Geliebten, dem amerikanischen Fotojournalisten Chris Myers (Christian Bale), aus Paris eintrifft, verliebt er sich Hals über Kopf in sie. Verbunden durch ihre gemeinsamen armenischen Wurzeln entfacht zwischen Ana und Michael eine unbeschreibliche Anziehungskraft, der Beginn einer leidenschaftlichen Liebe. Doch schnell werden sie von der harten Realität des eskalierenden Krieges eingeholt und müssen aufgrund eines drohenden Genozids auf der Flucht bald nicht nur füreinander, sondern auch ums nackte Überleben kämpfen.

„Am wichtigsten aber ist mir die Hoffnung, dass THE PROMISE das Publikum über ein Ereignis informiert, das es verdient, anerkannt, erinnert und geehrt zu werden.“ Regisseur Terry George

THE PROMISE feierte seine Weltpremiere auf dem Toronto International Film Festival 2016.

Start am 17. August bundesweit in den deutschen Kinos.

Facebook: facebook.com/ThePromise.derFilm
Filmwebseite: www.ThePromise-Film.de

Berlin – Gesprächsabend mit Arthur Abraham

Montag, 3. Juli 2017 | 18.00 Uhr
Anna-Seghers-Bibliothek im Linden-Center
Prerower Platz 2, 13051 Berlin

Gesprächsabend zu sportpolitischen Themen
Mit Dr. Martin Pätzold MdB und Arthur Abraham

Er hat sich im wahrsten Sinne des Wortes durchgeboxt. Spätestens seit seinem legendären Boxkampf im September 2006 gegen Edison Miranda ist Arthur Abraham in aller Munde. Der Berliner Boxheld mit armenischen Wurzeln verteidigte damals seinen wenige Monate zuvor erstmals errungenen Weltmeistertitel in Wetzlar. Dabei musste er acht Runden lang schwer gezeichnet und mit doppelt gebrochenem Unterkiefer überstehen und gewinnen, damit er seinen IBF-Weltmeistergürtel im Mittelgewicht verteidigen konnte. Der bis dahin als Profi ungeschlagene „King Arthur“, wie sein Kampfname lautet, hielt der Belastungsprobe stand und konnte bis März 2010 seine beeindruckende Siegesserie mit Trainer-Urgestein Ulli Wegner fortsetzen. Folgerichtig zum Berliner Sportler des Jahres 2007, 2008 und 2009 gewählt, musste er aber auch seit dem Frühjahr 2010 erstmals die Erfahrung von einigen Niederlagen machen. Doch ausgerechnet in seiner Wahlheimat Berlin kehrte er zwei Jahre später im Sommer 2012 nun im Supermittelgewicht als Champion gegen Robert Stieglitz eindrucksvoll zurück und verteidigte den WBO-Weltmeistergürtel mit kurzer Unterbrechung bis April 2016. Mittlerweile trainiert er wieder intensiv und ist nach einem erfolgreichen Aufbaukampf auf dem Weg zu einem dritten erfolgreichen Comeback. Arthur Abraham ist nicht nur eine Ikone des Berliner Boxsports, sondern gilt auch als leuchtendes Beispiel für Kampfgeist, Durchhaltevermögen und Glaube an die eigenen Stärken. Moderator Dr. Martin Pätzold möchte in der Anna-Seghers-Bibliothek im Linder-Center mit dem Box-Champion über die tatsächlich wichtigen Entscheidungen in seiner Karriere sprechen, wie er mit Erfolg und Misserfolg umgegangen ist und welche Kraft ihn antreibt, es im Alter von 37 Jahren im Boxring noch einmal mal wissen zu wollen. Dabei werden unter anderem auch die besonderen Schnittstellen zwischen Sport und Politik zur Sprache kommen, gerade wenn es um die Frage geht, wie man in der Öffentlichkeit mit Erfolg und Niederlage sowie Comeback oder Neuorientierung umgeht.

Wir bitten um Anmeldung zu dieser Veranstaltung. Anmelden können Sie sich direkt hier .

Die Veranstaltung wird fotografisch begleitet. Die Teilnehmenden erklären mit der Anmeldung ihr Einverständnis, dass die Konrad-Adenauer-Stiftung e. V. das vor, während oder nach der Veranstaltung entstandene Fotomaterial für Zwecke der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit nutzt.

Quellen:
 http://www.kas.de/berlin/de/events/73247/
 http://www.martinpaetzold.de/
 https://www.facebook.com/events/483015068713976
 https://www.facebook.com/martinpaetzold.cdu/posts/830559547107964

Potsdam – Musikalisch-literarischer Abend

Donnerstag, 8. Juni 2017 | 19.30 Uhr
Pfingstkirche
Große Weinmeisterstraße 49, 14469 Potsdam

Phönizische Überlebende – Armenien in Musik, Poesie und Bild
Musikalische Lesung und Fotoausstellung

Die Lesung besteht aus drei Teilen, die sich abwechseln und mischen:

  • Auszüge aus »Die Reise nach Armenien« von Ossip Mandelstam. Notizen, Reiseimpressionen und Gedichte über ein steinig-herbes Land.
  • Altarmenische Dichtung der Aschugen (armenische Troubadoure) und frühe christliche Mystiker.
  • Zeitgenössische Lyrik von Dichterinnen und Dichtern, die zwischen 1945 und 1960 geboren sind.

Durch die Art der Mischung alter und neuer Texte mit der Musik des Duduk werden Armenien in seiner Lebendigkeit spürbar und seine ästhetische Kraft vorstellbar. Die Ausstellung von Fotos von Hanne Seitz, Christine Vogt und Michael Hanemann zeigt eine persönliche Sicht auf Armenien.

Der Abend soll dazu anregen, das kleine Land mit seiner großen und schweren Geschichte nicht ausschließlich mit dem Völkermord in Verbindung zu bringen, sondern es auch in seiner kulturellen Vielfalt und architektonischen Besonderheit zu erkennen.

Quelle: Flyer

Potsdam – Literarischer Abend

Donnerstag, 25. Mai 2017 | 19.00 Uhr
Lepsiushaus Potsdam
Große Weinmeisterstraße 45, 14469 Potsdam

Armeniens Herz. Gedichte … und sonst nichts  – Lesung

Von Armenien hat man in den Nachrichten immer wieder gehört – meist in Verbindung mit Wörtern wie »Genozid« und »Völkermord«. Doch wofür steht dieses kleine Land mit der großen Tradition? Wie leben, leiden und lieben die Menschen in Armenien? Die Lyrik-Anthologie »Armeniens Herz, Gedichte … und sonst nichts« gibt Antworten: Fünfundzwanzig zeitgenössische armenische Poeten zeichnen die Gefühle eines Landes, das sich zwischen Tradition und Moderne hinter dem Berg Ararat erhebt.

Die Texte wurden von Agapi Mkrtchian und Helmuth R. Malonek erstmals übersetzt und herausgegeben. Sie werden an dem Abend in Armenisch und Deutsch von Stapan Gantralyan und Agapi Mkrtchian vorgetragen.

Quelle: Flyer

ARI – 102. Gedenktag des Völkermords

Anlässlich des 102. Gedenktages des Genozids an den Armeniern fanden wieder einige Veranstaltungen in unterschiedlichen Städten Deutschlands statt.
Ein großer Dank geht dabei an Minu Nikpay, welche es Jugendlichen ermöglicht hat, in Köln aktiv die Gedenkveranstaltung mitzugestalten. Auch zwei Mitglieder aus dem ARI-Vorstand waren vor Ort und haben beim Programm mit ihren Reden mitgewirkt.

Taline Akkaya und Joel Derderyan

Bielefeld – Völkermord Gedenken 2017

Mittwoch, 24. – 27. April 2017
Fachhochschule Bielefeld
Interaktion 1, 33619 Bielefeld

  • 24. und 25. April: Universität Bielefeld
    • ab 09.00 Uhr Ausstellung in der Universitätshalle
  • 26. April: FH Bielefeld
    • ab 09.00 Uhr Ausstellung in der Magistrale
    • 18.00 Uhr: Hörsaal B3 – Der Vortrag “Der 1. Weltkrieg und der Genozid an den Armeniern” von Prof. Dr. Volker Kruse – Fakultät für Soziologie an der Uni Bielefeld
  • 27. April: FH Bielefeld
    • ab 09.00 Uhr Ausstellung in der Magistrale

“In den Geschichtsbüchern in der Türkei findet keine kritische Auseinandersetzung mit der Vergangenheit statt. […] Es gibt keine Erfahrung, keine Tradition in Aufarbeitung von Schuld. [Türken] sollten versuchen, sich eine eigene Meinung zu bilden und nicht das als Realität anzunehmen, was die türkische Regierung sagt.” – Kazım Erdoğan (Psychologe und einer der führenden Integrationsexperten in Deutschland)

Veranstalter: Armenische Hochschulgruppe (ASG), AStA Uni Bielefeld, AStA FH Bielefeld

https://www.facebook.com/events/1811281745865354/