Arzach-Kinder: Hilfsprojekt für 45 geflüchtete Kinder aus Berg-Karabach

Eine Folge des Karabach-Krieges ist die Flucht von über hunderttausend Kindern, Frauen und Alten aus ihrer angestammten Heimat in Berg-Karabach (arm. Arzach).

In Tsaghkadzor, einem kleinen Ort nördlich von Yerevan, hat die dortige Gemeinde der Armenische Kirche jetzt 45 Kinder mit 31 Müttern sowie Großeltern in Ihre Obhut genommen, die traumatisiert und durch den Krieg gezeichnet aus Berg-Karabach (arm. Arzach) geflohen sind. Die 45 Kinder sind vom Säuglingsalter bis hin zu 16 Jahre alt. Sie sind in einer Jugendherberge der Diözese der Armenischen Kirche von Kotayk untergebracht und werden dort zunächst bis April 2021 bleiben.
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Spenden Sie für die Kinder! Die Diözese der Armenischen Kirche von Kotayk hat für die Kinder bereits Online-Unterricht organisiert. Neben dem Schulunterricht ist es überaus wichtig, dass die Kinder von Fachpersonal pädagogisch betreut und begleitet werden. Wir möchten von November 2020 bis einschließlich April 2021 vier einheimische Pädagogen und Erzieher aus dem “Entwicklungszentrum für Kinder und Familien NGO” einstellen, die sich professionell um die Kinder kümmern können. Hierfür benötigen wir Ihre Unterstützung, die für Löhne zur Betreuung sowie Ausstattung der 45 Kinder eingesetzt werden kann.

Praktikum bei den Kindern? Wer in diesem Bereich studiert oder eine Ausbildung macht und ehrenamtlich für einen Zeitraum zwischen 10 Tage bis einen Monat das Pädagogen-Team vor Ort unterstützen möchte, kann sich gerne bei uns zu melden.

Der Finanzbedarf für Betreuung und Ausstattung der 45 Kinder liegt bei insgesamt 6.000,00 EUR, somit voraussichtliche Kosten in Höhe von 1.000,00 EUR pro Monat. Das macht aufgerundet 35 EUR pro Tag für die pädagogische Unterstützung von 45 Kindern. Mit einer Spende von 35 EUR haben Sie die Betreuung für einen Tag für die 45 Kinder gesichert. Mit einer Spende von 250,00 EUR wäre eine Woche gesichert. Jeder Tag zählt, jede Spende zählt.

Ihre von der Steuer absetzbare Spende richten Sie bitte an:
ARI – Jugendverband der Armenier in Deutschland e.V.
IBAN: DE66 5109 0000 0002 1270 08
BIC: WIBADE5W
Verwendungszweck: Kinder-Arzach

oder via PayPal: https://www.paypal.com/paypalme/arijugendverband
(Überweisung per Paypal bitte „an einen Freund oder Familie“ tätigen, damit keine Gebühren anfallen)

PDF-Info-Flyer: Arzach-Kinder Hilfsprojekt für 45 geflüchtete Kinder aus Berg-Karabach

Pressemitteilung ARI Jugendverband 27.09.2020

Heute, am Sonntag dem 27.09.2020 berichtete das Armenische Verteidigungsministerium, dass Azerbaijan in der Region Nagorno Karabakh mit Luftwaffen auf armenische Dörfer und Städte geschossen hat. Es handelt sich dabei um Ortschaften, die von der armenischen Zivilbevölkerung bewohnt werden. Laut offiziellen Berichten der armenischen Seite sind dabei eine Frau und ein Kind ums Leben gekommen. Zahlreiche weitere Menschen wurden verletzt und Häuser zerstört. An der Grenze von Nagorno Karabakh wurden Geschützfeuer eröffnet. Die Armenische Seite reagierte auf diese Aggressionen mit Gegenattacken, um die Region und ihre Bewohner zu schützen. Auf beiden Seiten wurden sowohl Helikopter als auch unbemannte Flugzeuge beschädigt oder zerstört. Aufgrund der noch fortlaufenden Attacken können sich diesbezügliche Informationen noch laufend ändern.

Die azerbaijanische Seite behauptet, Armenien hätte mit der Offensive begonnen. Dabei haben diverse Medienkanäle bereits seit mehreren Tagen davon berichtet, wie die türkische Regierung verbündete syrische Militanten nach Azerbaijan versetzt hat. Dies wurde von der armenischen Seite bereits als ein Zeichen für eine militärische Aufrüstung seitens Azerbaijan aufgenommen. Nun sind militärische Attacken gefolgt.

Nach den heutigen Angriffen hat die armenische Regierung kurzfristig eine Notfallsitzung einberufen. Premierminister Nikol Pashinyan hat während dieser Sitzung verkündet, dass Armenien in Anbetracht der gefährlichen Lage das Kriegsrecht ausruft und eine Mobilisierung aller militärischen Kapazitäten einleitet.

„Wir haben wiederholt ausgesagt, dass wir keinen Krieg wollen, aber wir sind bereit für einen Krieg…Wir wollten keinen Krieg, dieser Krieg wurde uns auferlegt und wir haben die Verpflichtung unser Vaterland und unsere Familien zu schützen“, so Arayik Harutyunyan, der Präsident von der Republik Arzakh.
(“We have repeatedly stated that we are not in favor of war, but we are ready for war… We did not want war, this war was imposed on us and we have the duty to defend our homeland and families,” said Harutuynyan addressing the parliament.)

Nun werden sämtliche Armenier im Alter von mindestens 18 Jahren rekrutiert oder melden sich freiwillig um die armenische Armee in der Grenzregion zu unterstützen.

Der armenische Premierminister Pashinyan hat in der Vergangenheit wiederholt betont, dass er gegen eine militärische Lösung dieses Konflikts ist. Stattdessen sind diplomatische Verhandlungen notwendig, um diesen Konflikt friedlich und mit Unterstützung von internationalen Institutionen beizulegen.

„ARI – Jugendverband der Armenier in Deutschland e.V.“ verurteilt die gewalttätigen Aggressionen Azerbaijans aufs Schärfste und plädiert eindringlich für eine friedliche Beilegung dieses Konflikts.

Was hat es mit diesem Konflikt auf sich?
Die Region Nagorno Karabakh (unter Armeniern auch bekannt als Arzakh) ist historisches armenisches Gebiet, welches seit Jahrhunderten mehrheitlich von Armeniern bewohnt worden ist. Aus strategischen Gründen wurde die Region von sowjetischen Herrschern nach dem ersten Weltkrieg im Jahr 1923 Azerbaijan als autonome Region zugesprochen. Zu der Zeit war ein Großteil der Bevölkerung von Nagorno Karabakh armenischer Herkunft. Diese Armenier litten jahrzehntelang unter der azerbaijanischen Herrschaft und formierten im Zuge sich wiederholender Massaker separatistische Bestrebungen.

1991 wurde ein Referendum in Nagorno Karabkah abgehalten, in dem die Mehrheit der Bevölkerung dafür gestimmt hat, Nagorno Karabakh als eine unabhängige Republik auszurufen. Die azerbaijanische Regierung hat diese demokratische Wahl nicht anerkannt und von 1991-1994 ist ein Krieg zwischen Azerbaijan und Armenien ausgebrochen. Im Jahr 1994 wurde ein Waffenstillstand ausgesprochen. Der armenischen Seite war es gelungen, Kontrolle über Nagorno Karabakh zu bekommen und die azerbaijanischen Truppen zum Rückzug zu bewegen. Seitdem beharrt die azerbaijanische Regierung darauf, dass Nagorno Karabakh azerbaijanisches Staatsgebiet ist und hat dies in der Vergangenheit wiederholt durch militärische Offensiven zum Ausdruck gebracht.

Die „Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit“ hat in den 1990er Jahren die sogenannten „Minsk Group“ gegründet. Diese wird von Vertretern aus Frankreich, Russland und den Vereinigten Staaten von Amerika geleitet. Ihre Mission ist es als neutrale Schlichter zu agieren und die friedliche Beilegung des Konflikts zu unterstützen. Bis dato ist diese Mission jedoch nicht erfüllt worden und militärische Angriffe an der Grenze zu Nagorno Karabakh halten an.

Quellen:
https://www.bbc.com/news/world-europe-18270325
https://www.civilnet.am/news/2020/09/27/Azerbaijan-Reignites-Attacks-on-Karabakh-Border-Shelling-Reported-in-Stepanakert/396236
https://www.evnreport.com/spotlight-karabakh/spotlight-karabakh
https://www.facebook.com/evnreport

ARI – Online-Mitglieder-Talk 2

Schon wieder ein Screenshot?
Klar! Guppenbilder gehen aufgrund der aktuellen Lage nicht anders. Beim zweiten Online-Mitglieder-Talk am 17.05.2020 haben wir bisherige Ideen weiter ausgearbeitet. Dazu gehören insbesondere Online-Formate, wie z.B. Live-Auftritte oder auch Interviews mit Vertretern der Kirchengemeinde. Bereits diesen Sonntag ab 20 Uhr wollen wir die Möglichkeit nutzen und ein paar Talenten über die Instagram-Live-Funktion eine Plattform bieten. Näheres in Kürze!

ARI-Online-Mitglieder-Talk

Gründung Hay OWL – Armenische Jugend e.V.

Vor ein paar Tagen hatte der Verein „Hay OWL – Armenische Jugend e.V.“ seine offizielle Gründungsversammlung. Aufgrund der momentanen Umstände mit COVID-19 wurde diese online durchgeführt. Es handelt sich dabei um eine Gruppe junger Armenier aus der Region Ostwestfalen-Lippe. Mit Freude haben sie bereits Veranstaltungen und Aktivitäten für andere Armenier aus der Region organisiert und möchten dies nun als eingetragenen Verein weiterführen. ARI e.V. steht natürlich 100 prozentig hinter solchen Jugendvereinen und freut sich über die Motivation dieses jungen Teams. Deswegen haben wir sie auch gerne im Gründungsprozess begleitend unterstützt.

Mehr Informationen zu Hay OWL könnt ihr auf der Insta-Seite finden:
https://www.instagram.com/hay.owl/

Unbedingt followen! Das gilt insbesondere für alle Armenier aus der Region Ostwestfalen-Lippe, ihr seid sehr herzlich willkommen auch Teil von Hay OWL zu werden!

An alle motivierten jungen Armenier in Deutschland: Wenn ihr Lust habt, in eurer eigenen Ortschaft auch eine armenische Jugendgruppe oder Verein auf die Beine zu stellen, könnt ihr ARI e.V. gerne kontaktieren. Wir helfen euch gerne dabei, eure Ideen in die Realität umzusetzen.

ARI – Online-Mitglieder-Talk 1

Liebe Freunde,
da auch uns das Coronavirus und das damit einhergehende Kontaktverbot direkt betrifft, sehen wir aktuell keine Chance dafür, dass der diesjährige Sommer-Jugendtreff über das Pfingstwochenende stattfinden kann. Wir sagen diesen nun offiziell ab. An Alternativen, wie z.B. Online-Angeboten, arbeiten wir bereits und halten euch auf dem Laufenden! Bitte passt auf euch auf und bleibt gesund!

Euer Team ARI

Am 10.05.2020 hatten wir den ersten Online-Mitglieder-Talk mit einigen Mitgliedern! Ziel war es, neue Online-Formate ins Leben zu rufen. Wir danken allen für die Teilnahme und die zahlreichen Ideen!

ARI-Online-Mitglieder-Talk

Abschlussbericht: Der Armenische Winter-Jugendtreff 2019

Armenischer Winter-Jugendtreff 2019 – Abschlussbericht von Ella Manukyan

Vom 20. bis 23. Dezember fand der diesjährige armenische Winter-Jugendtreff in Bad Karlshafen statt. Schon vor 6 Jahren traf ich Anna, eine der Vorstandsmitglieder von ARI e.V. bei einem Gemeindetreffen in Bielefeld. Damals sagte Anna, dass ich unbedingt mal zum Jugendtreff kommen soll. Es hat leider einige Jahre gedauert, bis ich es mir einrichten konnte. Aber wie man so schön sagt: Besser spät als nie. Nun mache ich schon zum zweiten Mal mit. Die Teilnehmer*innen wurden von Joel empfangen und in die Zimmer aufgeteilt. Später kamen alle zusammen und wir spielten gemeinsam Kennenlernspiele. Da man sich Weihnachten nicht ohne Geschenke vorstellen kann, haben wir uns entschieden zu Wichteln. Was auch, abgesehen davon, dass einige Teilnehmer erst am nächsten Tag ankamen, ganz gut geklappt hat und jeder sein Geschenk erhalten hat. Ich weiß nicht mehr, wie lange meine Freunde und ich an dem Tag wach geblieben sind. Jedoch haben wir es trotzdem geschafft, am nächsten Tag zusammen zu frühstücken. An dieser Stelle möchte ich unbedingt erwähnen, dass das Essen in dieser Jugendherberge sehr lecker und reichhaltig war, was uns alle positiv überrascht hat.

Der nächste Tag fing mit der Vorstellung des Team ARI an. Im Anschluss darauf hörten wir den Vortrag von Tamara Maydali über das Startup PicsArt. Wie wir erfahren haben, ist PicsArt ein Bildbearbeitungs-, Zeichenanwendungsprogramm und ein soziales Netzwerk. Ich selbst benutze seit ein paar Jahren die App. Ich wusste jedoch nicht, dass hinter so einem erfolgreichen Programm armenische Namen stecken könnten. Die App wurde wirklich von Armeniern entwickelt. Wusstet ihr das? An dieser Stelle ein großes Dankeschön an Tamara für den tollen Vortrag und dafür, dass Sie sich entschieden hat in Armenien zu bleiben, zu arbeiten und das Land dadurch zu bereichern.
Als nächstes wurde die erste Spendenaktion von ARI vorgestellt. Wie einige schon mitbekommen haben, hat das ARI-Team dieses Jahr mehr als 1000 € Spendengeld für Armenien gesammelt. Das ARI-Team hat ein Krankenhaus in Yerevan und SOS Kinderdorf in Idschewan besucht. Das Team hat viele Bilder und Videos mitgebracht und so konnten wir sehen, wie glücklich die Kinder an diesen Tagen waren. Die Spenden bzw. die Geschenke wurden direkt an die Kinder weitergereicht. Nach einer kurzen Pause ging es mit dem Gesangsworkshop weiter. Es wurden viele verschiedene armenische Lieder gesungen. Am Samstagabend stand auch schon die Party an. Die Feier trug das Motto „Maskenball“, an das sich auch alle gehalten haben. Es wurde viel getanzt und gefeiert. Ein Gruppenfoto durfte natürlich auch nicht fehlen.

Nach wenig Schlaf fing der Sonntag für viele erst mit dem Mittagessen an. Danach stand die Mitgliederversammlung an, um die Pläne für das Jahr 2020 zu besprechen. Nach der Versammlung ging es mit dem Ost-West-Workshop weiter. Es wurde über die Unterschiede und vor allem über die Gemeinsamkeiten zwischen Ost – und Westarmeniern gesprochen.
Am Ende stand für viele fest: Es gibt keine besseren Armenier, ob wir im Westen oder im Osten geboren oder aufgewachsen sind, ob jemand aus irgendeinem Grund die Sprachen beherrscht oder nicht, ob jemand schon in Armenien gewesen ist oder noch davon träumt, endlich das Land zu besuchen. Letztendlich sind wir so, wie wir uns wahrnehmen.
Das Ziel von ARI ist es, junge Armenier aus ganz Deutschland zu verbinden und einen Anlass zu geben, die eigenen Landsleute besser kennenzulernen. Insbesondere für diejenigen, die die Möglichkeit noch nie hatten.

Am letzten Tag nach dem Frühstück und der Zimmerabgabe, schauten wir uns noch zusammen die Fotos vom Wochenende an. Wir konnten kaum glauben, wie schnell die Zeit vergangen ist. Der Abschied fiel umso schwerer und dauerte ewig. Ungefähr eine Stunde dauerte es, bis jeder jeden mindestens einmal umarmen und sich verabschieden konnte und wir uns dann auf den Weg nach Hause machen konnten.

Lieber Vorstand, liebe Mitglieder und liebe Teilnehmer – Danke!
Und bis zum nächsten Jugendtreff.

ARI im Kinderkrankenhaus in Yerevan

Am 9.10. haben wir einen Besuch in das Kinderkrankenhaus Muratsan abgestattet. Dort werden Kinder stationär und ambulant behandelt. Viele haben Diabetes oder leiden an infektiösen Krankheiten, es sind aber auch einige Kinder dabei, die an Krebs erkrankt sind.

Unser Anliegen war es, Freude, Mut und gute Laune zu verbreiten. Wir wollten die Kinder damit vom Alltag ablenken und sie motivieren, sich zu bewegen.
Deshalb haben wir uns interessante und lustige Spiele überlegt, die bei allen Kindern sehr gut angekommen sind. Zur Unterstützung hatten wir den Clown Zizi, der von unserer Kassenwartin verkörpert wurde, und uns half die Kinder aus ihren Zimmern zu locken. Angefangen haben wir mit einem armenischen Märchen. Wir hatten uns schon im Voraus mit dem Krankenhaus in Verbindung gesetzt und so in einem Gespräch erfahren, dass ein Beamer benötigt wird. Somit wollten wir ein Kino im Krankenhaus ermöglichen, da viele dieser Kinder weder gesundheitlich noch finanziell in der Lage sind einen Kinobesuch zu ermöglichen. Dieses haben wir über den Beamer, welchen wir mithilfe der Spenden für das Krankenhaus gekauft haben, projiziert. Mit dem Beamer werden auch in Zukunft Filme gezeigt und vor allem bei warmen Temperaturen auch im Freien.

Nach der Einführung hat der Spaß auch schon begonnen. Wir haben mit den Kindern „Reise nach Jerusalem“, “Stopp-Tanz”, “Dirigent”, “Chinga Chung” gespielt und im Hof ein Partnerrennen mit einem Ballon organisiert. Als Trophäen haben die Kinder was kleines Süßes bekommen und auch Kopfhörer, welche wir gespendet bekommen haben.

Das Krankenhaus hat sich ebenfalls sehr dankbar gezeigt für die Spenden. Diese werden im Aufenthaltsraum oder Spielzimmer der Kinder aufbewahrt und jedes Kind hat die Möglichkeit, sie zu nutzen.

Hier findet Ihr den Abschlussbericht.

ARI im SOS Kinderdorf in Idschewan

Der Vorstand des Jugendverbands der Armenier in Deutschland reiste nach Armenien in das SOS Kinderdorf in Idschewan. In diesem Dorf leben aktuell 63 Kinder, welche aufgrund von häuslicher Gewalt, körperlicher und seelischer Misshandlung oder des Todes der Eltern in dem Kinderdorf aufgenommen wurden. Dort haben Sie ein neues Zuhause gefunden.

Vorab zum SOS Kinderdorf:
Im Kinderdorf leben Kinder zwischen 2-17 Jahren.
Die Kinder leben zu siebt in einer Wohnung mit einer sogenannten „SOS-Mutter“. Diese vertritt die leiblichen Eltern und kümmert sich um die Kinder. Das heißt, sie kocht für diese und macht mit den Kindern Hausaufgaben. Die Kinder gehen regulär in die Schule und haben auch außerschulische Aktivitäten, wie zum Beispiel Fußball spielen oder Tanzen. Organisiert wird das gesamte Konzept von der internationalen Organisation „SOS Kinderdorf“.

Ziel der Reise war es, den Kindern für die Länge des Aufenthalts die Zeit zu verschönern.

Hierfür wurden vor der Reise nach Armenien von Seiten des Jugendverbandes der Armenier in Deutschland ein Spendenaufruf gestartet. Mit diesen Spendengeldern wurden Schulmaterialien und Spielsachen für das SOS-Kinderdorf eingekauft (siehe Fotos). Desweiteren wurden von der armenischen Druckerei „Lazercopy“ insgesamt 63 Tassen individuell mit den Namen der einzelnen Kinder bedruckt. Neben den Geschenken wurden mehrere Aktivitäten organisiert, wie zum Beispiel ein Fußballturnier und eine Schnitzeljagd. Die Kinder waren hellauf begeistert und so motiviert und glücklich, dass sie am liebsten den ganzen Tag gespielt und Sport gemacht hätten. Insgesamt war die Reise ein großer Erfolg. Der Vorstand hat sich vorgenommen in den nächsten Jahre weitere Spendenaktionen umzusetzen. Sei ein Teil des Ganzen! Sei es durch Unterstützung in Form von Spenden oder Werbung für die zukünftigen Spendenaktionen!

Auf den Fotos könnt ihr einen Teil der Kinder mit den Vorstandsmitgliedern erkennen.

Hier findet Ihr den Abschlussbericht.